In welches Seniorenheim wollt ihr denn?

Passend zu meinem letzten Beitrag wollte ich einmal aufzeigen, welche Folgen es haben kann, unseren Kinder liebevoll, wertschätzend, respektvoll und Bedürfnisorientiert zu begegnen.

Ich glaube, viele wissen nicht, dass aus den Kindern von heute unsere Zukunft wird.

Also, schon aber nicht, was das genau heisst.

Sicher, wir wissen, die Kinder werden groß, erreichen (hoffentlich) einen Beruf, sind vielleicht sogar erfolgreich darin, haben irgendwann selber Kinder etc.

Aber

Wir gestalten mit unseren Kindern ja unsere Zukunft ebenfalls mit. Was wir heute mit ihnen machen, bestimmt morgen unser Leben.

Zum Beispiel:
Wir hören, wir verwöhnen die Kinder, indem wir auf ihre Bedürfnisse eingehen. Also lassen wir es. Wir bestimmen, was läuft, egal, was das Kind will. Es hat schließlich auf uns zu hören.

Es wächst, wird größer, erlernt einen Pflegeberuf. Und setzt das um, was es gelernt hat.

Das ist natürlich ein sehr überspitztes Beispiel, aber dann ja irgendwie doch nicht so weit weg. Nicht umsonst gibt es so viele Missbrauchsvorfälle in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Wie oft lese ich in letzter Zeit von Gewalt während der Geburt oder davor oder direkt danach. Oder eben auch Gewalt in Pflegeheimen.

Sicher könnt ihr jetzt sagen, das liegt an dem Personalmangel und die daraus resultierende Überforderung. Aber auch da ist es ja nicht von ungefähr so gekommen. Es geht ums Geld. Je mehr Geld erwirtschaftet wird, desto besser. Der Mensch bleibt dabei auf der Strecke. Und das können nur Menschen durchsetzen und wollen, die mit dem Geld eine innere Leere füllen müssen.

Was ist, wenn unser Kind Politiker wird?

Ein Mensch mit großer Macht. Wir brauchen nur zu schauen, was die Politiker dieser Welt machen und auslösen und schon können wir uns vorstellen, was sie für eine Kindheit hatten.

Also egal, wie wir unsere Kinder behandeln, es wird auf uns zurückfallen. Deshalb sollten wir genau überlegen, auf wen wir hören.
Auf das Kind, dessen Bedürfnisse, allen voran das Bedürfnis nach Liebe und Akzeptanz?
Oder auf andere Leute, die weder uns noch unsere Kinder richtig kennen und vielleicht mehr Schaden anrichten als ihnen bewusst ist?

Was wollen wir für eine Welt haben, wie wollen wir behandelt werden, wenn wir alt sind und Hilfe brauchen?

Wir können auf der einen Seite nicht sagen, wir wollen liebevoll, bedürfnisorientiert und gut behandelt werden, auf der anderen Seite aber den Menschen, die das später machen sollen, genau so eine Behandlung verwehren.
Bedenkt immer, jetzt sind wir diejenigen, die stärker, größer und mächtiger sind als unsere Kinder.

In ein paar Jahren sind sie es.

Selbst Hitler, Trump oder Stalin waren mal kleine, süße und liebesbedürftige Babys und Kinder.

Wenn ihr eine friedvollere und bessere Welt wollt, fangt bei euren Kindern an. Je mehr Liebe ihr ihnen gebt, desto mehr können sie geben.

In liebe,

eure Mel

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